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Das Matterhorn

Das Matterhorn - Der Berg der Berge... Nun geht es los!

Zusammen mit Bergführer Thomas Zumtaugwald stieg Daniel am Vorabend zur Hörnlihütte hinauf. Er teilte sich mit 2 Luzerner Bergsteigern das Zimmer und schon beim Abendessen war die Nervosität und Aufregung allgegenwärtig. Immer wieder wandert der Blick von selbst zum Matterhorn hinauf und noch im Dunkeln kamen die letzten Bergsteiger zurück, nur durch die wackelnden Stirnlampen zu erkennen.

Morgens um 5 Uhr startete das Abenteuer mit einem stärkenden Frühstück. Die Stimmung in der Hütte war angespannt. Der erste Guide steht auf und binnen Sekunden sind alle Bergsteiger auf den Beinen und bis zum Einstieg gleicht das rege Treiben einem Samstagnachmittag am Zermatter Bahnhof. Ein letztes Durchatmen, innerliche Motivation - "Ich schaff das!" und schon geht es los.

Die ersten 1.5 Stunden kletterten die beiden in der Dunkelheit. Einfach klettern, nicht grossartig nachdenken, einfach funktionieren. Meter um Meter geht es in die Höhe im Schein der Stirnlampe. Ein kurzer Blick nach hinten zeigt die Lichterkette der folgenden Kletterer.

Zum Sonnenaufgang waren die beiden schon auf Höhe der Solvayhütte. Knapp oberhalb der Hütte machten die beiden die erste und einzige Pause auf dem Weg nach oben. Auf 4000 Metern Höhe wird Daniel schlagartig bewusst: "Ich mache das jetzt wirklich! Ich bin auf dem Weg zum Gipfel des Matterhorns!". Der Blick über die Berggipfel bei Sonnenaufgang war atemberaubend und sehr beeindruckend. 

Nun folgte der technisch herausforderndere Teil und sie gewannen rasch an Höhe. Später berichtet Daniel, dass ihm der Abstieg 3 mal länger vorkam als der Aufstieg.

Daniel ist endlich oben, er hat es geschafft! Das Glücksgefühl ist unbeschreiblich und der Ausblick lässt jeden Bergsteiger ehrfürchtig innehalten. Über einen Grat ging es noch zum italienischen Gipfelkreuz. Dieser Moment ist einfach unbeschreiblich und lässt sich schwer in Worte fassen. Stolz, Glück, Ehrfurcht... 

Doch nach dem Aufstieg folgt der Abstieg und gerade das Abseilen soll noch seine Tücken mit sich bringen. Als Daniel und Bergsteiger Thomas Zumtaugwald die Fixseile erreichen, muss sich Daniel das erste Mal in seinem Leben über dem puren Nichts abseilen. Unter ihm ist ein Abgrund von 1000 Metern ohne jeglichen Vorsprung. Es kostete viel Überwindung, sich in die Seile zu hängen und den Abstieg zu meistern. Beim letzten Abstieg über einen Steilpass war das Glücksgefühl fast noch grösser als auf dem Gipfel - geschafft, das Matterhorn ist bezwungen.

 

In Zahlen gefasst: 5:20 Uhr starteten Daniel und Thomas Zumtaugwald an der Hörnlihütte, 8:50 Uhr hatten sie den Gipfel erreicht, 9:20 Uhr begannen sie mit dem Abstieg und waren 12:30 Uhr wieder an der Hörnlihütte.

Dauer des Muskelkaters: 3 Tage

 

Wir gratulieren Daniel Goos zu dieser herausragenden Leistung und bedanken uns noch einmal herzlich, dass wir die Reportage darüber schreiben durften.